Wir sind Umweltschule

„Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule“ ist eine Auszeichnung, um die sich bayerische Schulen bewerben können. Sie müssen dazu innerhalb eines Schuljahres zwei Themenfelder aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury vorlegen. 

Die aufgegriffenen Themen reichen von Energiesparmaßnahmen an der Schule und Klimaschutzfragen über Baumpflanzaktionen und Biotopschutzmaßnahmen bis hin zur Umsetzung eines schuleigenen Müllrecyclingkonzepts. Der Bau von Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse ist ebenso beliebt, wie Projekte zu den Themen „Nachhaltiger Konsum“ oder „Gesunde Ernährung“. Viele Schulen engagieren sich mit Spendensammelaktionen für „Eine-Welt-Anliegen“ oder befassen sich mit dem „Ökologischen Fußabdruck“.

Die Schulen nutzen die Auszeichnung als Impuls für ihre umweltbewusste und nachhaltige Schulentwicklung.
An dem Wettbewerb nehmen alle Schularten (auch Berufs- und Privatschulen) teil.

Das Projekt "Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21 Schule" wird in Bayern durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit jährlich rund 40.000 Euro gefördert. Projektpartner sind das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU), als deren Vertreter für Bayern Herr Klaus Hübner vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) fungiert.

Umweltschulen in Europa 2016

Beim diesjährigen Schulwettbewerb konnte der Freistaat Bayern mit 320 ausgezeichneten Schulen erneut einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. Im Vorjahr waren es noch 275 Schulen.

Schon zum siebten Mal wurde die Aßlinger Schule dieses Jahr ausgezeichnet. Die Auszeichnungsveranstaltung für Ober- und Niederbayern fand am 28.10.2016 im Gymnasium Dorfen statt. Als Vertreter der Schule nahmen daran Frau Auer, Sophie Anetzberger und Leander Hartmann aus der vierten Klasse teil. Damit konnten zwei Experten aus der Schulgarten-AG, die im letzten Jahr viel geleistet hat, um die Auszeichnung wieder zu gewinnen, die Fahne und Urkunde entgegen nehmen und sich über neue Ideen anderer Schulen informieren. Bei der Verleihung angesprochen wurde das Engagement im Schulgarten, wobei im Sinne der Nachhaltigkeit viele Projekte weitergeführt und verbessert wurden, wie beispielsweise die Kräuterschnecke. Die Auszeichnung nahm auch in diesem Jahr wieder die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf vor. Gerne gratulierte sie den Schülern für ihr großes Engagement.